Die CNC-Technologie entwickelt sich parallel auf mehreren Ebenen. Bewegungskomponenten werden vielseitiger, Bearbeitungszentren passen nun auf Werkbänke, und Automatisierung ist nicht länger großen Produktionslinien vorbehalten. Im Folgenden listen wir die Entwicklungen auf, die für Maschinenbauer, OEM-Zulieferer und Produktentwickler am relevantesten sind.
Ballkeile in modernen CNC-Maschinen
Kugelverzahnungen sind ein wichtiger Bestandteil der Bewegungssteuerung in Präzisionsmaschinen. Diese Technologie vereint Dreh- und Gleitbewegungen in einem einzigen Bauteil und gewährleistet so eine höhere Flexibilität und bessere Eignung für hohe Belastungen. Da sowohl Dreh- als auch Linearbewegung in einem einzigen Element realisiert werden, reduziert sich die Anzahl der Teile im Antriebsstrang und die Gesamtsteifigkeit wird verbessert.
In der Robotik und bei CNC-Maschinen gewinnt diese Technologie aufgrund ihrer verbesserten Leistung und Langlebigkeit zunehmend an Bedeutung. Für Anwendungen, bei denen Präzision und Tragfähigkeit Hand in Hand gehen müssen, ist dies ein klarer Vorteil.
Kompakte 5-Achs-Bearbeitungszentren
Das chinesische Startup InfiMaker hat die K1 entwickelt, ein 5-Achs-Simultanbearbeitungszentrum im Desktop-Format. Die Maschine ist leicht und passt auf einen Schreibtisch, ermöglicht aber dennoch komplexe Bearbeitungsvorgänge, für die zuvor eine komplette Maschinenanlage erforderlich war.
Für kleinere Werkstätten und die Prototypenfertigung eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten: fortschrittliche Fräsbearbeitung ohne große Investitionen in Fläche und Infrastruktur. Die Verkleinerung der Produktionsstätten verändert somit primär, wer Zugang zur 5-Achs-Bearbeitung hat, weniger jedoch, was technisch möglich ist.
Modulare Automatisierung mit dem Cellro Xcelerate X60
Die Cellro Xcelerate X60 Next Gen verdeutlicht den Trend hin zur modularen Automatisierung. Solche Systeme sind so konzipiert, dass sie mit den sich ändernden Produktionsanforderungen mitwachsen: Die Kapazität kann schrittweise erweitert werden, anstatt durch eine einzige große Investition.
Dadurch wird die Automatisierung für Unternehmen zugänglich, die ihre CNC-Kapazität erhöhen möchten, ohne ihren gesamten Maschinenpark auf einmal ersetzen zu müssen. Darüber hinaus minimiert der modulare Aufbau das Risiko, da eine Erweiterung schrittweise getestet werden kann.
Laserschneiden für Prototypen und Sonderanfertigungen
Laserschneiden findet zunehmend Anwendung in der Entwicklung neuer Metallprodukte. Das Verfahren ermöglicht die Herstellung hochpräziser Teile, die anschließend getestet und angepasst werden können, bevor ein Design in Serie geht.
Dieser Zwischenschritt ist insbesondere in der Aluminiumproduktion von großem Wert. Eine in der Praxis erprobte Konstruktion führt zu weniger Korrekturen in der Serienproduktion und somit zu geringeren Kosten.
Additive Fertigung neben der maschinellen Bearbeitung
Neben CNC-Bearbeitung und Laserschneiden sind Entwicklungen im 3D-Druck weiterhin relevant. Systeme wie das LPW Z2500 L-DED-System von iAM3D bieten Möglichkeiten zur additiven Fertigung von Prototypen und Endprodukten und ermöglichen die Realisierung komplexer Geometrien, die mit traditionellen Methoden schwer umzusetzen sind.
In der Praxis geht es selten um die Wahl zwischen maschineller Bearbeitung und 3D-Druck, sondern vielmehr darum, welche Technik für jedes Bauteil das beste Ergebnis liefert.
Wir bei Monk Machining verfolgen diese Entwicklungen, um unsere Kunden in ihren Produktionsprozessen zu unterstützen. Ob es um die Integration neuer CNC-Technologien oder die Optimierung von Aluminiumbearbeitungstechniken geht – wir arbeiten gerne mit Ihnen zusammen, um den passenden Ansatz für Ihr Projekt zu finden.